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Geplante Projekte

  • Vergleich der Wirksamkeit analytischer und verhaltenstherapeutischer Behandlung bei der sozialen Phobie bei Kindern und Jugendlichen
    In dieser Untersuchung sollte nach vorheriger Diagnostik, eine randomisierte Zuordnung von Patienten mit sozialer Phobie zu Verhaltenstherapie (VT) oder analytischer Behandlung erfolgen. Aufgrund des hohen Erhebungs- und Organisationsaufwandes kann eine solche Studie an maximal zwei bis drei Studienzentren (Heidelberg und eventuell Frankfurt, Stuttgart) durchgeführt werden. Das Störungsbild der sozialen Phobie eignet sich besonders gut für eine hoch-kontrollierte Studie, da zumindest im Rahmen der Verhaltenstherapie (VT) bereits standardisierte Therapiemanuale hierfür vorliegen und diese nicht erst entwickelt werden müssten.
     
  • Große naturalistische Therapiestudie
    In dieser Studie sollen N=400 bis N=600 analytische Therapien mit Kindern und Jugendlichen untersucht werden. Die Daten der kontrollierten Studien können in diese Studie einfließen. Der Erhebungsaufwand bei dieser großen naturalistischen Therapiestudie soll möglichst gering gehalten werden, damit sich möglichst viele Therapeuten und Patienten an dieser Studien beteiligen. Diese Studie soll so organisiert werden, dass sie prinzipiell bundesweit durchgeführt werden kann. Wichtig wäre hierbei auch eine Katamnese-Studie. Die eingeschlossenen Behandlungsfälle wären nicht störungsspezifisch selektiert, sondern würden das gesamte Spektrum von Störungen, das durch analytische Kinder- und Jugendlichen-Therapeuten abgedeckt wird, abbilden. Aufgrund der Größe der Studie sind aber auch störungsspezifische Auswertungen von Teilstichproben möglich.

 
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